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11 Regeln für eine SEO-freundliche Breadcrumb

Wie Sie die Breadcrumb richtig einsetzen.

Jeder kennt sie, viele kennen ihren Namen jedoch nicht. Sie hat ja auch viele Namen: Rootline, Hänsel-und-Gretel-Navigation, Breadcrumb oder eben Brotkrumen-Navigation. Genauso, wie sich die Namen unterscheiden, unterscheidet sich auch die Einbindung. 

Was ist die Breadcrumb?

Die Breadcrumb ist ein weit verbreitetes Element auf Webseiten, welches dem Nutzer durch die Darstellung eines Pfads die Orientierung erleichtert. Das kann wie folgt aussehen:

Startseite > Schuhe > Damenschuhe > Schuhname XY

Für die Usability ist die Breadcrumb-Navigation unbestreitbar seit längerem schon ein “must have”. Für die SEO im Prinzip auch – spätestens, seitdem Google in der URL-Zeile der SERPs nicht mehr nur die volle URL (mit oder ohne “…”) anzeigt, sondern auch die Breadcrumb-Navigation. Das ist zwar schon gefühlt ewig so (vgl. Blog-Beiträge von 2009), aber in gefühlt jedem zweiten SEO-Onpage-Report ist es nicht wirklich optimal gelöst. Deswegen finden Sie hier die wichtigsten Regeln für SEO-freundliche Breadcrumb.

Welche Grundregeln gilt es bei dem Einsatz einer Breadcrumb aus SEO-Sicht zu beachten?

Folgendes ist bei der Erstellung einer Breadcrumb zu beachten:

  1. Fange immer mit der Startseite an und höre bei der aktuellen Seite auf.
  2. Lasse keine Zwischenschritte aus und ersetze sie auch nicht mit “…” oder ähnlichem
  3. Beginne bei der höchsten Ebene fortlaufend nach rechts bis zur niedrigsten Ebene (= der aktuellen Seite)
  4. Verlinke alle Ebenen, außer die letzte / aktuelle.
  5. Platziere die Breadcrumb-Navigation in den schnell sichtbaren Bereich, damit sich User orientieren können (und Crawler dies honorieren), also “Above the Fold” (ohne zu Scrollen sichtbar)
  6. Trenne die einzelnen Breadcrumb-Elemente mit typografischen oder grafischen Elementen, die eine Hierarchie suggerieren, also mit >, » oder ähnlichem. | und . gehen auch – optimal ist aber anders.
  7. Bilde keine irreführenden Hierarchien ab. Das heißt, eine Breadcrumb-Navigation sollte immer die Tiefenebenen einer Website darstellen. So verstehen es User und Suchmaschinen. Also auch keine Surf-Historie oder ähnliches in Breadcrumb-Optik.
  8. Gestalte eine Breadcrumb prominent, aber nicht aufdringlich – eine Breadcrumb-Navigation ist eine Navigationshilfe, d.h. die Hauptnavigation sollte immer im Vordergrund stehen.
  9. Mach es Google leicht, deine Breadcrumb zu erkennen, nutze das Mikroformat oder das RDFa-Format (liest du hier bei Google)
  10. Nenne den vollen Seitentitel in den einzelnen Breadcrumb-Elementen oder zumindest das wichtigste Keyword daraus. Dann kann Google dies mit dem Seiten-Titel abgleichen und du erhälst relevante Keyword-Platzierungen onpage.
  11. Nutze die Breadcrumb-Navigation auf allen Seiten.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir beraten Sie gerne.