mIndex 2016


Welche SEO-Potenziale schlummern in Deutschlands Unternehmenswebsites?

  • SEO Studie mIndex 2016
Cover mIndex SEO-Studie 2016

SEO-Studie 2016

Einzigartige Studie in Deutschland zeigt SEO-Potenziale auf und zieht einen Vorjahresvergleich.

  • Analysiert wurden die Websites von 3.513 Unternehmen aus 15 Branchen und allen deutschen Bundesländern.
  • Der mIndex, ein Index zur Berechnung des Optimierungsgrades einer Website, sorgt für die Vergleichbarkeit der Ergebnisse.
  • 34 Faktoren aus den Bereichen Crawlability, Technik, Content, OffPage und Social Media wurden analysiert.
  • Das Ergebnis: Kleine Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr, aber immer noch viel Potenzial im Hinblick auf SEO für Deutschlands Unternehmenswebsites!
  • Profitieren Sie von den Ergebnissen der Studie und schöpfen auch Sie Ihr SEO-Potenzial aus!

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Hier finden Sie die Vorjahres-Studie: mIndex 2015.

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Ziel der Studie

Im Rahmen der Studie wurde der Optimierungsgrad deutscher Unternehmenswebsites in Bezug auf Online Marketing im Allgemeinen und Suchmaschinenoptimierung (SEO) im Speziellen untersucht und mit dem Vorjahr verglichen. Ziel war es, die größten Optimierungspotenziale im Vergleich zu 2015 aufzuzeigen und so Rückschlüsse zu ziehen, inwieweit aktuelle Entwicklungen dazu geführt haben, dass deutsche Unternehmen insgesamt vermehrt auf Online-Marketing und SEO als Kommunikations- und Distributionskanal setzen.

Wie im letzten Jahr richtet sich die Untersuchung sowohl an Marketing-Verantwortliche, Geschäftsführer und Entscheider in deutschen Unternehmen, als auch an Experten im Bereich Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung.

Was wurde untersucht?

Es wurden die Websites von denselben 3.513 Unternehmen analysiert wie in 2015, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten. Die untersuchten Unternehmen verteilen sich auf 15 verschiedene Branchen und sind in allen 16 deutschen Bundesländern angesiedelt.

Von jeder untersuchten Website wurden fünf bis neun URLs zufällig ausgelesen. Diese URLs wurden dann im Hinblick auf verschiedene Faktoren aus den Bereichen Crawlability, Technik, Content, OffPage und Social Media untersucht. Ziel ist es, den Ist-Zustand deutscher Unternehmenswebsites in Bezug auf deren Online Marketing darzustellen und mit dem Ist-Zustand aus 2015 zu vergleichen.

Im nächsten Schritt wurde aus den untersuchten Faktoren der mIndex errechnet, ein Index zur vergleichbaren Darstellung des Optimierungsgrades der untersuchten Domains. Dazu wurden die Faktoren entsprechend ihrer Bedeutung gewichtet. Der mIndex nimmt immer einen Wert zwischen 0 und 1 an, d.h. wenn eine Website die volle Punktzahl erreicht, liegt der mIndex bei 1, wenn eine Domain keine Punkte sammeln kann, ist der mIndex entsprechend 0.

Wer hat untersucht?

Die Studie wurde im ersten Quartal 2016 von der Internetagentur mindshape GmbH aus Köln durchgeführt. mindshape hat sich auf die ganzheitliche und nachhaltige Optimierung von Unternehmenswebsites spezialisiert.

Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze

Der durchschnittliche mIndex für alle untersuchten Unternehmen ist im Vergleich zu 2015 von 0,37 auf 0,39 leicht gestiegen. Demnach besteht nach wie vor großes Optimierungspotenzial in Bezug auf Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung in deutschsprachigen Unternehmen.Der mIndex der schwächsten Domain liegt mit 0,12 sogar leicht unter dem mIndex der schwächsten Domain in 2015 (0,13). Die stärkste Domain weist immerhin einen mIndex von 0,83 auf und ist damit um 0,04 stärker als die stärkste Domain aus 2015.

Die einzelnen Branchen betreffend lassen sich nur geringfügige Unterschiede feststellen. Die Dienstleistungsbranche hat dieses Jahr am besten abgeschnitten (0,42) und damit die Branche „Pädagogik und Ausbildung“ vom ersten Platz verdrängt. Am schwächsten schneidet wie im Vorjahr das Baugewerbe ab (0,36). Am stärksten verbessern konnte sich die Energie- und Umweltbranche (von 0,35 auf 0,41).

Im Ost/West-Vergleich sowie im Nord/Süd-Vergleich treten wie im Vorjahr eher kleine Unterschiede zutage. Die untersuchten Unternehmen aus den südlichen Bundesländern weisen einen durchschnittlichen mIndex von 0,40 auf, die norddeutschen Bundesländer 0,39. Der Unterschied zwischen den neuen und den alten Bundesländern (mit Berlin) ist etwas größer: der durchschnittliche mIndex für die ostdeutschen Bundesländer liegt bei 0,38, derjenige für die westdeutschen Bundesländer bei 0,40.

Die untersuchten Domains konnten sich vor allem in puncto Technik verbessern. Der Optimierungsgrad stieg in diesem Teilbereich von 0,46 im Vorjahr auf 0,50. Auffällig ist insbesondere, dass deutlich mehr Unternehmen über eine responsive Website verfügen als im Vorjahr.

In 2016 sind es mit 27 Prozent immerhin mehr als ein Viertel. Das zeugt zwar immer noch von großem Optimierungspotenzial, im Vergleich zu den 15 Prozent aus 2015 ist das aber ein deutlicher Zuwachs. Die Tatsache, dass Google in der mobilen Suche mobil-optimierte Websites bevorzugt ausspielt, scheint zumindest teilweise in das Bewusstsein deutscher Unternehmen gerückt zu sein.Mit responsiven Websites stellen sie den Nutzern ihre Inhalte so zur Verfügung, dass sie auch mit mobilen Endgeräten lesbar und ansprechend dargestellt werden.

HTML5 ist der aktuelle HTML-Standard. Bekanntermaßen dauert es immer eine Zeit lang, bis neue Standards sich etabliert haben. Der mIndex 2016 zeigt, dass deutschsprachige Unternehmen immer mehr HTML5-Elemente nutzen – in 2016 sind es knapp 30 Prozent, in 2015 lag der Wert noch bei 16 Prozent.

Alle Teilbereiche zeigen im Vergleich zum Vorjahr zwar eine positive Entwicklung, insgesamt wird aber deutlich: Nach wie vor werden viele grundlegende SEO-Techniken von den untersuchten Unternehmen nicht genutzt.

Dass Content das A und O in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung ist, weiß jeder, der sich mit der Materie auch nur ansatzweise beschäftigt – und das nicht erst, seit Google den Website-Content als einen der wichtigsten Ran-king-Faktoren offiziell bestätigt hat. Dennoch ist die durchschnittliche Wortanzahl auf den gecrawlten URLs von 218 auf 223 nur geringfügig gestiegen. Von einem wirklichen Umdenken kann also nicht gesprochen werden.

Insbesondere im Bereich der Crawlability besteht nach wie vor enormer Nachholbedarf. Mit 58 Prozent verfügen mehr Unternehmen über eine robots.txt als im letzten Jahr (55 Prozent), was als Zeichen für ein gesteigertes Bewusstsein in diesem Bereich gedeutet werden kann. Das bedeutet gleichzeitig aber, dass 42 Prozent der Unternehmen dieses Instrument der Crawler-Steuerung nach wie vor überhaupt nicht nutzen und so ein effizientes Crawling durch die Suchmaschine unnötig erschweren. Damit stehen sich sehr viele Unternehmen mit ihren aktuellen Websites in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung selbst im Weg, weil schlichtweg das notwendige Fundament fehlt.

Der Teilbereich Social Media spielt zwar für die Suchmaschinenoptimierung eine untergeordnete Rolle, sollte aber aufgrund seiner wachsenden Bedeutung dennoch nicht vernachlässigt werden. Auch hier lässt sich eine leicht positive Tendenz erkennen: Während in 2015 nur bei 31 Prozent der untersuchten Websites das Facebook-Profil von der Startseite aus verlinkt war, liegt der Wert in 2016 immerhin bei 36 Prozent.

Branchen, in denen Social Media eine größere Rolle spielen, wie z.B. die Freizeit- und Tourismusbranche, die Dienstleistungsbranche sowie Pädagogik und Ausbildung schneiden hier mit Werten zwischen 0,27 und 0,28 besser ab als andere Branchen. Doch auch hier ist das Potenzial noch groß.

Insgesamt schnitten die untersuchten Unternehmen über alle Branchen und Bundesländer hinweg wie im Vorjahr in den Bereichen Technik, OffPage-Optimierung und Content besser ab als in den anderen Teilbereichen. Dementsprechend besteht nach wie vor der größte Nachholbedarf in Bezug auf die Crawlability, die allgemeine Sichtbarkeit in den Suchmaschinen sowie im Bereich Social Media. In allen Teilbereichen konnten die untersuchten Unternehmen sich leicht verbessern. Am schwächsten war die Entwicklung im OffPage-Bereich.

Suchmaschinenoptimierung gehört bei einem durchschnittlichen mIndex von 0,39 bei deutsch-sprachigen Unternehmen auch in 2016 noch immer nicht zum Standard-Repertoire im Marketing-Mix. Die deutsche Wirtschaft verschenkt weiterhin enormes Umsatzpotenzial mit ihren Unternehmenswebsites.

An wen richtet sich die Studie?

Geschäftsführer und Entscheider

die ihr Potenzial nutzen möchten, um ihre Umsätze zu steigern und die größtmögliche Aufmerksamkeit über das WWW zu erzeugen.

Marketingverantwortliche

die SEO als einen Teil des Online-Marketing-Mix betrachten und das Potenzial ihrer Website bestmöglich nutzen möchten.

Online-Marketing-Experten und SEOs

die SEO aus dem „FF“ kennen und auf Basis der Studie noch mehr Potenzial aus der Suchmaschinenoptimierung schöpfen möchten. 

Aus dem Inhalt:

Stichprobe

Mit einer Stichprobe von über 3.500 analysierten Websites von deutschen Unternehmen haben wir zum zweiten Mal eine in Deutschland bislang einzigartige Studie durchgeführt.

  • Mehr als 3.500 untersuchte Websites
  • von Unternehmen aus 15 Branchen
  • und allen deutschen Bundesländern
SEO-Studie 2016 Stichprobe
SEO-Studie mindex 2016 Faktoren

34 untersuchte Faktoren

Insgesamt haben wir im Rahmen unserer SEO-Studie 34 Metriken analysiert, die zusammengefasst Aufschluss über den Optimierungsgrad einer Website geben. Diese sind in folgende Bereiche eingeordnet:

  • Crawlability
  • Technik
  • Content
  • OffPage
  • Social Media

mIndex macht Ergebnisse vergleichbar

Um den Optimerungsstand der betrachteten Websites über die Branchen und Bundesländern hinweg vergleichen zu können, haben wir den mIndex entwickelt:

  • mIndex = Index zur Berechnung des Optimierungsgrades einer Website
  • setzt sich aus den 34 untersuchten Faktoren zusammen, die entsprechend ihrer Bedeutung gewichtet werden
SEO-Studie mIndex 2016
SEO-Studie mIndex 2016 Ergebnisse

Die Ergebnisse

Wie sieht der Optimierungsgrad der Websites deutscher Unternehmen aus? In welchen Bereichen können die analysierten Websites punkten, in welchen schneiden sie eher schlecht ab? Konnten die untersuchten Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr aufholen?

  • Übersichtliche Grafiken zur Visualisierung der Ergebnisse
  • Verständliche Erläuterungen und Interpretationen