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Optimierung für die Bildersuche bei Google

Eine Anleitung zur Generierung von qualifizierten Traffic über die Bildersuche.

Die Google-Bildersuche birgt für viele Websites ein hohes Traffic-Potenzial – wie zielführend das sein mag, hängt von dem Website-Angebot ab. Insbesondere für Websites, die Produkte oder Leistungen besonders gut mit der Hilfe von Bildern nahe bringen können, kann eine Bilder-Optimierung deutliche Vorteile haben. Nicht nur, dass ein Sprung nach vorn in den Ergebnissen der Google Bildersuche sehr wahrscheinlich ist. Clever gemacht, erhöht sich so die Anzahl tatsächlich interessierter Besucher, die zu Kunden konvertieren können.

In diesem Beitrag möchten wir denjenigen eine kleine Anleitung an die Hand geben, die ganz bewusst und sinnvoll diesen qualifizierten Traffic über die Bildersuche generieren möchten.

Grundsätzliche Optimierungsmaßnahmen

Die Basis zur Bilderoptimierung wird mit den folgenden Maßnahmen gelegt:

  • Auswahl des Bild-Keywords: Nicht ganz so selbstverständlich, wie es klingt! Ein Keyword, welches das Bild und die Intention des Suchenden prägnant und trennscharf beschreibt, benötigt den gleichen Aufwand, wie eine Keyword-Auswahl für textliche Inhalte. In den meisten Fällen sind die Schlagworte identisch, sodass sich die Bildnamen an dem Seitenkeyword selbst orientieren. Hinweis: Bei mehrmaliger Verwendung eines Bildes ist die Verwendung unterschiedlicher Keywords innerhalb der Bildnamen sinnvoll, gerade, wenn auf einer Seite ein anderer Aspekt des Bildes in den Vordergrund rückt.
  • Bildname: Der zentrale Platz für das Keyword ist der Bildname. Beispiel: Handelt es sich um ein Produktbild eines eCard-Händlers? Dann ist der Name „ecard-geburtstag.jpg“ deutlich zielführender als „geburtstags_artikelnr81923172.jpg“.
  • Title- und Alt-Tags: Title und Alt-Auszeichnungen dienen sowohl der Suchmaschine als auch dem Nutzer. Es gibt zwei sehr gute Gründe sowohl Title- als auch Alt-Tags bei Bildern einzusetzen: 1. Um dem Bild-Keyword das richtige Gewicht zu verleihen. 2. Für den Fall, dass die Bilder nicht geladen werden können, beispielsweise, wenn ein User über ein Mobilgerät darauf zugreift und dort entsprechende Einstellungen gespeichert hat. Ein passend gestaltetes Title-Tag für obiges Beispiel wäre:
titel="eCard zum Geburtstag"

Weitere Optimierungen für die Google-Bildersuche

Neben den oben genannten, sehr grundsätzlichen Faktoren, gibt es weitere Punkte, die oftmals in den Hintergrund treten, aber definitiv beachtet werden sollten.

Dazu gehört beispielsweise der URL-Pfad des Bildes. Ist dieser hierarchisch korrekt aufgebaut und nicht unnötig lang? Dann wurde alles richtig gemacht. Befinden sich jedoch viele unpassende und unnötige Zwischenverzeichnisse darin, ist eine Umstrukturierung gefragt.

Der umgebende Text zum Bild ist ebenfalls von Bedeutung: Enthält die Bildunterschrift eine treffende Beschreibung, am besten mit Keyword? Ist der weitere Text der URL aussagekräftig und enthält eine Verbindung zum Bild? Dann sind schon einmal gute Voraussetzungen für die Google Bildersuche gesetzt.

Auch die Größe des Bildes spielt eine Rolle. Ist ein Bild sehr klein, wird es im Wettbewerb mit anderen verlieren. Eine Präferenz von Google für bestimmte Bildformate konnten wir bisher nicht feststellen, wer sich aber für eine Mindestlänge der Bildkante von 300 Pixeln entscheidet, hat sicherlich Chancen für eine gute Platzierung in der Google-Bildersuche.

Bei Bildern von einer Kamera sollten die EXIF-Daten als eventuelle Rankingfaktoren (siehe Matt Cutts) immer mit übernommen werden. Diese können gegebenenfalls sogar um weitere wichtige Informationen wie den Namen des Fotografen oder eine Bildbeschreibung ergänzt werden, wofür es einige kostenfreie Programme gibt.

Wer also die Basisdisziplinen wie Dateinamen, Alt- und Title-Tags zielgerichtet umsetzt und auch mit guten Bildinhalten und dem richtigen Bildkontext aufwartet, hat gute Chancen zukünftig über die Bildersuche mehr qualifizierten Traffic zu generieren.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir beraten Sie gerne.