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Magazin Redaktionsplan erstellen: Content erfolgreich planen & umsetzen

Ganz gleich, ob Sie Content für Ihre Website, Ihren Blog oder Social Media-Kanäle erstellen – eine sorgfältige Planung ist im Content Marketing das A und O. Hier sind Redaktionspläne ein besonders nützliches Instrument, um die Erstellung von Inhalten übersichtlich zu organisieren und zielführend umzusetzen

Wir zeigen Ihnen, wie Sie einen Redaktionsplan systematisch aufbauen, welche Schritte dabei entscheidend sind und wie Sie moderne Werkzeuge – einschließlich KI – gezielt nutzen, um Planung, Qualität und Wirkung Ihrer Inhalte nachhaltig zu verbessern.

Celine Scheer aus dem mindshape Team
Autorin
Celine Scheer
Creation
Glühbirne Idee

Warum ist ein Redaktionsplan sinnvoll?

  • Strukturierte Planung und Umsetzung von Content in einem zentralen Dokument
  • Erstellung zielgerichteter und sorgfältig durchdachter Inhalte
  • Abdeckung aller relevanten Themen und Kanäle
  • Überblick über To-dos, Timings, Verantwortliche und Fortschritte
  • Wichtig für die Ressourcenplanung einzelner Gewerke
  • Gemeinsame Grundlage für die effiziente Zusammenarbeit im Team

Content Marketing-Strategie als Grundlage für den Redaktionsplan

Die Redaktionsplanung geht immer mit einer ausgeklügelten Strategie für Ihr Online Marketing bzw. Content Marketing einher. Was sind Ihre Ziele, Zielgruppen und USPs? Was wollen Sie mit Ihren Inhalten erreichen? Auf welchen Kanälen wollen Sie auftreten? Ein noch so strukturierter Redaktionsplan bringt Ihnen nicht viel, wenn diesem kein strategisches Fundament zugrunde liegt. Bestimmen Sie also zunächst den Ist- und Soll-Zustand sowie Ihre Ziele und Zielgruppen. Sobald das passiert ist, überführen Sie die Infos in Ihren Redaktionsplan.

Wir bringen Struktur in Ihr Content Marketing

Bei Bedarf unterstützen wir Sie gerne mit der Entwicklung einer holistischen Content Marketing-Strategie, um Ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen und Kund:innen langfristig zu binden. In diesem Zuge erstellen wir auch einen individuellen Redaktionsplan, der zu Ihrem Markenauftritt, Ihrer Website und Ihren Zielgruppen passt.

Wie erstelle ich einen Redaktionsplan?

  1. 01

    Ziele und Scope festlegen: Klären Sie zunächst, wofür der Redaktionsplan eigentlich da ist, bevor Sie mit Themen starten oder ein Tabellenblatt anlegen. Leiten Sie konkrete Content-Ziele aus Ihren Marketingzielen ab – zum Beispiel organische Sichtbarkeit oder Leadgenerierung. Ebenso wichtig ist der zeitliche und inhaltliche Rahmen: Planen Sie für einen Monat, ein Quartal oder ein halbes Jahr? Und welche Kanäle sind Teil des Plans? Je klarer das Zielbild, desto fokussierter und realistischer wird die spätere Planung.

  2. 02

    Themenbasis und Status quo erfassen: Sammeln Sie alles, was es schon gibt und was an Ideen im Unternehmen „herumschwirrt“. Dazu gehören bestehende Blogartikel, Landingpages, Social-Posts oder Präsentationen. Stellen Sie sich zudem die Frage: Welche Inhalte sind bisher gut gelaufen und wo gibt es ggf. Lücken? Bei der Themenfindung helfen auch Suchanfragen aus der Google Search Console, Keyword-Cluster aus SEO-Tools, Fragen aus Vertrieb und Kundenservice sowie Inhalte von Wettbewerbern.

  3. 03

    Themen clustern und priorisieren: Sortieren Sie ähnliche Themen zusammen, zum Beispiel nach Produkt, Zielgruppe oder typischen Problemen Ihrer Kund:innen. Überlegen Sie für jedes Thema, wie wichtig es für Ihre Ziele ist und wie aufwendig die Umsetzung wäre. Ein Thema mit hohem Potenzial, aber großem Produktionsaufwand, gehört ggf. nicht in den nächsten Monat, sondern ins nächste Quartal.

  4. 04

    Redaktionsplan strukturiert aufsetzen: Nun wird der Redaktionsplan selbst angelegt, zum Beispiel als Excel-Tabelle. Ein guter Redaktionsplan macht sofort sichtbar, welches Thema wann erscheint, in welchem Status es sich befindet und wer verantwortlich ist. Wichtig ist: lieber schlank starten als den Plan von Beginn an zu kompliziert zu machen. Zusätzliche Spalten können Sie immer noch später ergänzen.

  5. 05

    Rollen und Workflows klären: Definieren Sie klare Zuständigkeiten. Wer erstellt Inhalte, liefert Fachinput, prüft die Inhalte und gibt frei? Beschreiben Sie den Standard-Workflow. Planen Sie dabei gleich auch Puffer für Feedbackschleifen und mögliche Krankheitsfälle ein und berücksichtigen Sie Urlaube.

  6. 06

    Redaktionsplan füllen: Tragen Sie die wichtigsten Themen in konkrete Wochen oder Monate ein und ordnen Sie sie den jeweiligen Kanälen zu. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Themen sinnvoll über den Zeitraum verteilen und zu wichtigen Terminen passen – zum Beispiel zu Produkt-Launches, Messen oder saisonalen Anlässen. Prüfen Sie zeitgleich realistisch, ob Ihr Team diese Menge an Inhalten auch tatsächlich schaffen kann.

  7. 07

    KI integrieren: Künstliche Intelligenz kann Ihnen bei der Planung Arbeit abnehmen. Sie können KI zum Beispiel für die Themenfindung oder Priorisierung nutzen. Wichtig ist, dass Sie die Ergebnisse immer prüfen, fachlich bewerten und an Ihre Zielgruppe und Ihren Stil anpassen. KI ist ein hilfreicher Assistent – die Entscheidungen treffen Sie.

  8. 08

    Pilotphase und Feintuning: Starten Sie am besten mit einem kleinen Test und nehmen Sie sich etwa zwei bis drei Monate Zeit, um sich auf einen Hauptkanal zu konzentrieren. Nach dieser Phase können Sie Ihren Plan anpassen: überflüssige Spalten löschen, neue ergänzen oder Schritte vereinfachen.

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    Regelmäßige Anpassungen: Ein Redaktionsplan ist kein statisches Dokument, sondern ein lebendiges System. Nach der Veröffentlichung sollten Sie regelmäßig prüfen, wie sich Inhalte entwickeln – etwa anhand von Sichtbarkeit, Klicks oder Nutzerinteraktionen. Diese Erkenntnisse fließen zurück in die Themenpriorisierung und helfen dabei, zukünftige Inhalte gezielter zu planen.

Redaktionsplan anfertigen: Nutzen Sie unsere Vorlage

Als Grundlage für Ihren individuellen Redaktionsplan stellen wir Ihnen eine kostenlose Excel-Vorlage zur Verfügung, mit der Sie Texte und Social Media Postings zuverlässig planen können. 

Je nach Projekt oder gewünschter Komplexität können Sie entweder detaillierte Haupt- und Nebenaufgaben definieren oder eine minimalistische Darstellung wählen, bei der die zu erstellenden Beiträge einfach einzeln und ohne Teilschritte aufgelistet werden.

Unsere kostenlose Redaktionsplan-Vorlage ist sofort einsatzbereit. Machen Sie noch heute den ersten Schritt und planen Sie die nächsten Beiträge für Ihre Kanäle.

Redaktionsplan-Vorlage herunterladen

KI in der Redaktionsplanung: wo sie hilft – und wo nicht

KI-Tools wie ChatGPT, Perplexity und Gemini lassen sich mit gezielten Prompts effektiv für Redaktionspläne nutzen. Hier die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten:

  • Ideen- und Themenfindung: KI unterstützt dabei, neue Themenideen auf Basis von Nutzerfragen, bestehenden Inhalten oder Marktbeobachtungen zu entwickeln. So lassen sich relevante Inhalte schneller identifizieren und systematisch erweitern.
  • Themen-Clustering und Priorisierung: Aus einer Liste von Themen schlägt KI logische Cluster (Hubs) vor und bewertet sie nach Impact vs. Aufwand – perfekt für die erste Sortierung.
  • Briefings und Gliederung erstellen: KI eignet sich gut zur Vorbereitung von Content-Briefings und Gliederungen. Sie unterstützt bei der Strukturierung von Inhalten, der Ableitung relevanter Fragestellungen und einem klaren inhaltlichen Aufbau.
  • KI-Readiness (speziell für AI Overviews): Seit der Einführung von AI Overviews werden Inhalte nicht mehr nur für klassische Rankings geplant, sondern zunehmend für die Verwendung in KI-generierten Antworten. Das betrifft vor allem informative Suchanfragen. Hier kann KI Inhalte so schreiben, dass sie ggf. in den AI Overviews landen: kurze Listen, Tabellen, FAQs – genau das, was KI-Systeme mögen und was bei der Content-Optimierung für KI unbedingt berücksichtigt werden sollte.
  • Content-Repurposing: Bestehende Inhalte können mithilfe von KI effizient für weitere Formate oder Kanäle weiterverwendet werden. So erstellt sie zum Beispiel aus einem Blogartikel automatisch Social Media-Posts, Newsletter-Teaser oder FAQs.
  • SEO & Keyword-Vorschläge: KI hilft, relevante Keywords, semantische Begriffe und verwandte Suchanfragen zu identifizieren. Das unterstützt die ganzheitliche SEO-Planung innerhalb Ihres Redaktionsplans.
  • Performance-Analyse: Geben Sie KPIs (z. B. Traffic, Bounce Rate, Conversions) ein, die die KI dann auswertet, um konkrete Optimierungsvorschläge zu erhalten.
Glühbirne Idee

Wichtig: KI ersetzt keine Strategie!

Nutzen Sie Tools wie ChatGPT oder Gemini für Entwürfe und Recherche, aber prüfen Sie immer fachlich und passen Sie die Vorschläge an Ihre Marke und Ihre Zielgruppen an. KI kann analysieren, strukturieren und Vorschläge liefern – die Bewertung, Priorisierung und finale Entscheidung erfordert jedoch weiterhin menschliches Kontextverständnis.

Redaktionsplan mithilfe von KI erstellen lassen – Beispiel-Prompt

Hier ein Beispiel-Prompt, den Sie für die Erstellung eines Redaktionsplans mit KI verwenden und individuell an Ihre Ziele anpassen können:

„Du bist ein erfahrener Content-Stratege für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Erstelle einen detaillierten Redaktionsplan für [Zielgruppe] für die nächsten [Zeitraum, z. B. 3 Monate] mit [Anzahl] [Format, z. B. 12 Blogposts, 6 LinkedIn-Posts, 3 Newsletter].

Berücksichtige bitte:

  1. Themencluster: Gruppiere Themen sinnvoll (z. B. Nutzerbedürfnisse‚ Kundenprobleme, Suchintentionen)
  2. SEO: Schlage für jedes Thema 1 Hauptkeyword + 2–3 Longtail-Keywords vor
  3. Priorisierung: Bewerte jedes Thema nach Aufwand (niedrig/mittel/hoch) und Relevanz (niedrig/mittel/hoch)
  4. Veröffentlichungsplan: Schlage konkrete Termine vor (Wochentag + Uhrzeit)
  5. Repurposing: Schlage Ideen für Wiederverwertungsmöglichkeiten vor
  6. Verantwortliche: Füge Platzhalter für Autor, Reviewer und Veröffentlicher ein
  7. Status: Zeige den aktuellen Bearbeitungsstand (z. B. Idee, Recherche, Entwurf, Review, Fertig, Veröffentlicht)

Ausgabe als übersichtliche Tabelle mit Spalten: Thema | Keywords | Format | Aufwand/Relevanz | Veröffentlichung | Repurposing-Ideen | Verantwortliche | Status“

Was gehört in einen Redaktionsplan?

Ein Redaktionsplan sollte nur so komplex sein wie nötig – aber so strukturiert, dass er Strategie, Prozesse und Erfolgsmessung abbildet. Wichtig ist, dass der Plan individuell auf Sie abgestimmt ist und genau die Informationen enthält, die Sie bei der Organisation und Umsetzung Ihres Contents weiterbringen.

  • Thema und Kurzbeschreibung: Welches Thema soll behandelt werden? Erstellen Sie bei Bedarf eine zusätzliche Spalte für detailliertere Beschreibungen oder Erläuterungen zum Inhalt.
  • Format bzw. Darstellungsform: Das Format ist eine der wichtigsten Informationen für die Umsetzung. Mögliche Content-Typen sind zum Beispiel Texte (z. B. Kategorie- oder Produkttexte für Shops, Infoseiten oder Ratgebertexte, Blogpost usw.), Videos (z. B. Tutorial oder Review), Bilder (z. B. Infografiken) oder auch Audio (z. B. Podcast).
  • Kanal bzw. Veröffentlichungsort: Auf welcher Plattform oder in welchem Medium sollen die Beiträge publiziert werden – Website, Social Media (z. B. Instagram, Facebook, LinkedIn), Newsletter, E-Book etc.?
  • Ziel und konkrete To-dos: Welches Ziel verfolgt der geplante Inhalt? Welches Problem soll gelöst oder welche Frage beantwortet werden? Ergänzend zum groben Thema definieren wir bei Bedarf schon konkrete To-dos und Hinweise, die es zu beachten oder optimieren gilt.
  • URL: Das ist vor allem sinnvoll, wenn es sich um Website-Texte handelt. In diesem Fall halten Sie eine bereits vorhandene oder eine geplante neue URL fest. Die URL-Struktur gibt im gleichen Zuge Aufschluss darüber, in welchem Themenbereich (Silo) der Inhalt verortet ist und welche verwandten Themen es möglicherweise gibt.
  • Keywords: Oftmals liegt der Fokus auf Suchmaschinen-Optimierung und SEO-Content. Daher halten wir im Redaktionsplan Haupt- und Neben-Keywords fest, die bei der Texterstellung oder -überarbeitung nach Möglichkeit mit eingebaut werden sollten.
  • Zielgruppen und Personas: Definieren Sie bei Bedarf, an wen sich die Inhalte im Speziellen richten. Das hilft Redakteur:innen, die Perspektive der Nutzer:innen einzunehmen und somit größtmöglichen Mehrwert zu bieten.
  • Deadline(s) und Timings: Wann soll der Beitrag final veröffentlicht werden? Bis wann sollen einzelne Teilschritte erledigt sein (z. B. Textbriefing, Mock-up für eine Landingpage oder Bildauswahl für einen Social Media-Post)? Halten Sie realistische Fristen fest, um den zeitlichen Rahmen abzustecken.
  • Verantwortliche: Wer ist für welchen Teilschritt verantwortlich? Die Information ist vor allem in größeren Teams nützlich, damit alle Beteiligten sofort wissen, wer die Ansprechperson für ein bestimmtes Thema oder To-do ist.
  • Urlaube und Abwesenheiten: Halten Sie Urlaube, Konferenzbesuche oder andere Abwesenheiten der einzelnen Personen fest, etwa in einer kleinen Box unterhalb der eigentlichen Beiträge. So können die Teilschritte zur Umsetzung des Contents zeitlich um die Urlaube herum geplant werden und niemand wird von einer unerwarteten Abwesenheitsnotiz überrascht.
  • Fortschritt und Status: Notieren Sie regelmäßig Statusupdates, damit alle über den Fortschritt einzelner Beiträge oder Posts informiert sind. Das kann zum Beispiel über Prozentangaben oder Statusbeschreibungen geschehen wie „in Arbeit“, „interne Abnahme“ oder „abgeschlossen“. Definieren Sie hier individuelle Statusphasen, die zu Ihren Workflows passen.
  • Repurposing-Ideen: Vermerken Sie direkt bei der Planung, ob und wie der Content ggf. weiterverwendet werden kann (z. B. als LinkedIn-Post oder Newsletter-Snippet).

Welche Tools eignen sich zur Erstellung eines Redaktionsplans?

Die Wahl des richtigen Tools hängt von der Komplexität Ihrer Inhalte, den Kanälen und auch der Teamgröße ab. Wichtig ist, dass das Tool eine gemeinsame Bearbeitung ermöglicht und sich nahtlos mit Ihren bestehenden Workflows verbinden lässt.

  • Excel oder Google Sheets: der ideale Einstieg für kleinere Teams oder als Prototyp. Hier können Sie zum Beispiel Spalten individuell strukturieren und bedingte Formatierung für Statusupdates nutzen. Google Sheets punktet zusätzlich mit Echtzeit-Kollaboration und einfacher Freigabe für externe Stakeholder. 
  • Projektmanagement-Tools (Trello, Notion, Asana & Co.): Für Teams ab drei Personen eignen sich visuelle Tools mit Kanban-Boards und Task-Listen. So haben Sie Zuständigkeiten und Deadlines immer direkt im Blick. Manche Tools erlauben sogar KI-Integrationen – etwa automatisierte Themenvorschläge basierend auf Keywords.
  • CMS-interne Lösungen: Wenn Ihr Content primär auf einer Plattform wie WordPress oder HubSpot landet, können Sie integrierte Plugins wie „Editorial Calendar“ für WordPress nutzen. So erstellen Sie direkt im System Redaktionspläne und haben die Möglichkeit, diese mit Ihrem Kalender zu verbinden.

Erfolgsmessung nach der Umsetzung und Veröffentlichung Ihrer Inhalte

Nach der Umsetzung des Contents ist auch die Erfolgsmessung essenziell. Wenn Sie im Rahmen Ihrer Strategie zuvor SEO und/oder GEO-KPIs und Erfolgsfaktoren wie Sichtbarkeit, Rankings, Traffic, Conversions oder Follower definiert haben, gilt es nun, diese in einem regelmäßigen Monitoring zu beobachten und zu messen. So können Sie nachvollziehen, ob Ihre Inhalte wie gewünscht performen oder wo Optimierungsbedarf besteht. Mithilfe dieser Erkenntnisse verfeinern bzw. korrigieren Sie Ihre Content-Strategie und können später beobachten, wie sich bestimmte Anpassungen auswirken.

Häufige Fragen zur Erstellung eines Redaktionsplans

Was gehört unbedingt in einen Redaktionsplan?

Für kleinere Teams reicht oft eine einfache Übersicht mit Thema, Format, Kanal, Keywords, Veröffentlichungsdatum, Status und Verantwortlichen. Größere Teams oder komplexe Projekte profitieren von zusätzlichen Informationen wie Workflows oder Repurposing-Ideen.

KI kann etwa bei der Themenfindung, Priorisierung, Clustering oder der Strukturierung von Inhalten unterstützen. Wichtig ist, dem KI-Tool ausreichend Kontext zu Zielgruppen, Zielen und Kanälen zu geben. Die Ergebnisse sollten anschließend fachlich geprüft und an die eigene Strategie, Marke und Prozesse angepasst werden. KI dient als Assistenz – die strategische Entscheidung bleibt jedoch beim Menschen.

Für den Einstieg eignen sich Excel oder Google Sheets besonders gut, da sie flexibel und schnell anpassbar sind. Bei größeren Projekten sind Tools wie Trello, Notion oder Asana ideal, die visuelle Workflows und Kollaboration ermöglichen. Auch CMS-interne Lösungen können sinnvoll sein, wenn Inhalte überwiegend auf einer Plattform veröffentlicht werden.

Nicht zwingend. Häufig reicht ein zentraler Redaktionsplan aus, der alle Kanäle abbildet. Wichtig ist, klar zu kennzeichnen, welcher Inhalt für welchen Kanal gedacht ist und ob Anpassungen nötig sind. Bei sehr unterschiedlichen Zielgruppen oder Workflows kann es jedoch sinnvoll sein, separate Pläne zu führen.

Das hängt stark von Ihren Zielen und Ressourcen ab. In der Praxis haben sich Planungszeiträume von einem Quartal bewährt. So behalten Sie strategische Themen im Blick und bleiben dennoch flexibel genug, um auf aktuelle Entwicklungen oder neue Erkenntnisse zu reagieren.

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